Ladewagen vorgestellt

Der Anstieg der Energiepreise in Deutschland hat in den letzten Jahren vielen Menschen Sorgen und finanzielle Ängste bereitet. Steht der Winter bald bevor, wird wieder mehr Energie verbraucht werden und die Kosten könnten sich erneut erhöhen. Auch die Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit von Elektrofahrzeugen wurden in diesem Jahr lauter, wie eine YouGov-Umfrage des Softwareunternehmens für Ladestationen Monta zeigt: 53 Prozent der Deutschen bereuen den Kauf oder das Leasing ihres E-Autos. Verantwortlich dafür sind die erhöhten unterschätzten laufenden Kosten, darunter im Fokus die gestiegenen Strompreise. Diejenigen, die einen Kauf in Erwägung ziehen, sind ebenso besorgt: Ein Viertel der Befragten gab an, aufgrund der Unsicherheiten über die zukünftigen Preise, verursacht durch die Energiekrise, zurzeit kein elektrisches Auto besitzen oder leasen zu wollen. 

Berlin, am 13.09.2023. In Deutschland kostet eine kWh Strom derzeit für Neukunden 30 Cent, Bestandskund*innen zahlen einige Cent mehr. Die Preise sind damit im Vergleich zum Herbst letzten Jahres, als diese bei teilweise 60 Cent lagen, zwar deutlich zurückgegangen. Allerdings nimmt die Mobilitätswende bereits seit Jahren Fahrt auf und viele E-Fahrer*innen, die ihr Auto vor einiger Zeit kauften, sahen und sehen sich mit unerwarteten Kosten konfrontiert. In Frankreich gaben sogar 54 Prozent in der Umfrage an, ihren Elektroautokauf zu bereuen. Im Vereinigten Königreich scheint man der Elektromobilität gegenüber zumindest noch etwas positiver gestimmt zu sein – die Mehrheit, nämlich 58 Prozent, ärgert sich nicht über ihre Kaufentscheidung, trotz gestiegener Betriebskosten. 

Fehlende Transparenz beim Laden

Max Scherer, COO von Monta, erkennt das Problem aber nicht nur in den hohen Kosten für Strom: „Es steht außer Frage: Das Laden eines Elektroautos ist in den letzten Jahren teurer geworden. Untersuchungen belegen aber auch, dass die Deutschen einen Ladevorgang tendenziell kostenintensiver einschätzen, als er tatsächlich ist.“ Denn wer zuhause lädt, erfährt meist den Preis erst einige Monate später beim Blick auf die Stromrechnung. An öffentlichen Ladepunkten steht es um die Kosteneinsicht nicht besser: Die verschiedenen Abrechnungsmodelle je nach Anbieter erschweren Verbraucher*innen oft einen transparenten Ladevorgang.

Öffentliches Laden deutlich teurer

So kann eine Ladung im öffentlichen Bereich teils zwischen 40 und 80 Cent pro kWh variieren – während der Preis für den Strom aus der eigenen Steckdose bei 30 Cent liegt. „Es ist in fast allen Fällen günstiger, zuhause zu laden. Derzeit greift hier auch noch der Strompreisdeckel. Aber nicht jede*r hat die Möglichkeit einer eigenen Ladestation zuhause“, merkt Scherer an. Selbst wenn sich die derzeitigen Energiekosten in den nächsten Monaten erhöhen könnten, wird bei 40 Cent abgebremst und die Ausgaben für das Laden halten sich so überschau- und planbar. „Wer aber öffentlich laden muss, braucht außerdem meist verschiedene Ladekarten und Apps, oder man ist an einen Anbieter gebunden. Dadurch schränkt sich die Auswahl deutlich ein“, ergänzt Scherer. Die Umfrage zeigt aber auch: 41 Prozent der Deutschen, die ein Elektroauto besitzen beziehungsweise leasen oder dies in Erwägung ziehen, haben aktuell ein Energiesystem zuhause, das auf Erneuerbaren basiert. Knapp 25 Prozent besitzen eine PV-Anlage. “Wer beispielsweise seine Solaranlage mit seiner Ladesäule verbindet und mit Sonnenstrom tankt, kommt deutlich günstiger weg”, zeigt Scherer das Potenzial auf. 

Einfache und transparente Lösungen sind gefragt

„Es ist ein alarmierendes Signal, dass die Hälfte der Deutschen ihren Autokauf bereut. Damit die Mobilitätswende gelingen kann, muss sich ein Elektroauto ökologisch und ökonomisch rentieren“, so Scherer. Dafür brauche es unkomplizierte, transparente Lösungen für das Laden: „Dazu gehört einerseits die Förderung und Möglichkeit des Ausbaus privater Ladeinfrastruktur, sodass mehr Menschen zuhause laden können. Aber noch wichtiger ist es: Das Laden, mit allem was dazugehört, muss so einfach wie tanken werden.“ Was er damit konkret meint: Die Preise müssen im Vorfeld ersichtlich und im öffentlichen Bereich mit Ladestationen in der Nähe direkt vergleichbar sein. „Oft wird noch vom Ladekarten-Dschungel gesprochen. Mit unserer App können E-Fahrer*innen im Roaming-Netz auf über 400.000 Ladepunkte zugreifen, wobei ihnen direkt die Kosten angezeigt werden und sie mit einem beliebigen Zahlungsmittel zahlen können“, erklärt Scherer die elementaren Funktionen von Monta abschließend. 

Methodik der YouGov-Umfrage: Die Umfrage wurde vom Analyseinstitut YouGov durchgeführt. Insgesamt wurden 6747 Deutsche im Alter von 18+ Jahren im Zeitraum vom 6. bis 17. März 2023 nach der CAWI-Methode befragt.

Über Monta: Monta ist eine All-in-One-Plattform für das Laden von Elektroautos – sowohl für den B2B- als auch den B2C-Bereich. Im Dezember 2020 von Casper Rasmussen und Anders Pedersen in Kopenhagen gegründet, kann Monta bereits fast fünf Millionen Ladungen von rund 110.000 aktiven Nutzern verzeichnen. Das Geschäftsmodell: Eine Software für Ladestationen sowie eine App und ein digitales Portal für das Laden von E-Autos. E-Fahrer:innen haben mit der App Zugang zu mehr als 400.000 Ladepunkten europaweit, können aber auch ihre eigene Wallbox zuhause zu einem intelligenten Ladegerät umwandeln, indem diese etwa Strom an das Fahrzeug abgibt, wenn dieser am günstigsten ist. 

Auch Unternehmen und Organisationen mit Ladestationen bietet Monta eine umfassende Lösung um Nutzer:innen zu gewinnen: Eine Ladeinfrastruktur auf- und auszubauen und die Nutzung der Ladestationen, die Preise, den Zugang und die Transaktionen nahtlos zu verwalten und Ladestrom an Dritte zu verkaufen. Kurz: Den Ausbau der Elektromobilität nicht nur zu vereinfachen, sondern auch Geld damit zu verdienen. Kund*innen von Monta sind alle Akteur*innen entlang der Wertschöpfungskette des Ladens: Von Installateur*innen und Flottenbetreiber:innen, über die Immobilienwirtschaft und Hotellerie bis hin zu Endkund*innen. Ihnen bietet Monta Komplettservices für das Abrechnungsmanagement, dynamisches Lastmanagement sowie an flexible Strompreise angepasstes Laden. Seit Juli 2021 ist Monta neben Dänemark auch in Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Irland, Deutschland und Österreich vertreten. Das Scale-Up wird derzeit auf einen Wert von 155 Millionen Euro geschätzt und hat bislang rund 50 Millionen Euro an Beteiligungskapital eingeworben. Mehr unter monta.com/de/.

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