{"id":2216,"date":"2023-02-27T14:29:26","date_gmt":"2023-02-27T13:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/monta.com\/de\/?p=2216"},"modified":"2024-09-06T16:00:36","modified_gmt":"2024-09-06T15:00:36","slug":"not-all-those-who-roam-are-lost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/monta.com\/de\/blog\/not-all-those-who-roam-are-lost\/","title":{"rendered":"Der wilde Westen des Roamings\u00a0und die zigsten App"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"  width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/hero-woman-charge-1.png\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"Frau l\u00e4dt Auto mit monta app\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/hero-woman-charge-1.png 1024w, https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/hero-woman-charge-1-300x157.png 300w, https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/hero-woman-charge-1-768x402.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"116\" src=\"https:\/\/monta.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/Written-by-banner.webp\" alt=\"Geschrieben von banner\" class=\"wp-image-2230\" srcset=\"https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/Written-by-banner.webp 1024w, https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/Written-by-banner-300x34.webp 300w, https:\/\/monta.com\/app\/uploads\/sites\/13\/2023\/02\/Written-by-banner-768x87.webp 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die E-Fahrzeug-Ladebranche mag eine Entwicklung des 21. Jahrhunderts sein, doch in vielerlei Hinsicht steckt sie in den 1950er-Jahren fest. Vor Visa und Mastercard war Bezahlen kompliziert. Man musste im Ausland Geld wechseln und brauchte immer und \u00fcberall Bargeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind wir im Jahr 2023 angekommen und E-Fahrzeugfahrer erleben \u00e4hnliche Einschr\u00e4nkungen wie damals mit Bargeld, wenn sie in ihrem eigenen Land ihr Fahrzeug aufladen m\u00f6chten. Sie m\u00fcssen sich an jede Ladestation anpassen, neue Apps herunterladen oder eine neue Ladekarte abonnieren. Fahrer, die in Europa unterwegs sind, m\u00fcssen sich mit nicht kompatiblen Karten herumschlagen und Stunden damit verbringen, einen neuen Account zu erstellen, eine Adresse zu hinterlegen und eine Bankkarte f\u00fcr die neue App hochzuladen. All das kostet Zeit und Nerven.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Visa die vielen Karten, die jeder mit sich herumtrug, in eine einzige Kreditkarte integrierte, die bei allen H\u00e4ndlern funktioniert, war das f\u00fcr Verbraucher ein gro\u00dfer Fortschritt. Mit der aktuellen Version k\u00f6nnen Menschen \u00fcberall auf der Welt bezahlen, ohne sich dabei gro\u00dfe Gedanken um die Zahlungsabl\u00e4ufe zu machen, die hinter den Kulissen stattfinden. Diese wegweisende Innovation hat die Art, wie einfache Transaktionen ablaufen, f\u00fcr immer ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider fehlt beim Laden von E-Fahrzeugen noch der Visa-Moment. Ladestationen m\u00f6gen vielleicht einen QR-Code, RFID oder ein physisches Kartenleseger\u00e4t haben, doch diese Stationen akzeptieren dann oft nur klassische Bankkarten oder netzwerkspezifische Karten. Und wenn man sich nicht beim passenden Netzwerk anmeldet, kann die Ladestation nicht aktiviert werden. Wenn der E-Fahrzeugfahrer keinen Handyempfang hat, kann nicht mal die App heruntergeladen werden. Es kann ebenfalls passieren, dass eine Karte eine funktionierende und verf\u00fcgbare Ladestation anzeigt, sich bei der Ankunft des Fahrers dann aber herausstellt, dass diese kaputt ist. Es ist ein einziges Chaos&nbsp;\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Was tut Monta dagegen? Wir konzentrieren uns dieses Jahr auf Roaming. Warum? Unser Unternehmen entwickelt sich in einer zerteilten europ\u00e4ischen Ladelandschaft und wir glauben, dass wenn wir E-Fahrzeugfahrern das umfassendste Angebot bieten und gleichzeitig die gr\u00f6\u00dften Ladepunktnetzwerkanbieter mit ins Boot holen, dass diese Faktoren sich dann gegenseitig positiv beeinflussen werden. Deshalb haben wir aktuell <a href=\"https:\/\/map.monta.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">300.000 Ladestationen<\/a>, die per Roaming in unserer App verf\u00fcgbar sind, und deshalb schlie\u00dfen wir Vertr\u00e4ge mit den gr\u00f6\u00dften Anbietern und Hardwareherstellern in Europa ab. Unser wachsendes Roaming-Team arbeitet zudem an vielen weiteren, aufregenden Projekten.<\/p>\n\n\n\n<p>So wie wir bei Monta so viele Ladestationen wie m\u00f6glich in unseren Prim\u00e4rm\u00e4rkten hinzuf\u00fcgen wollen, so weiten auch die Hosting-Plattformen stetig ihr Angebot aus. <a href=\"https:\/\/evcharge.totalenergies.com\/en\/medias\/press-releases\/totalenergies-hubject-and-alpitronic-present-their-plugcharge-solution-seamless-charging-experience\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hubject<\/a> hat mehr als 400.000 Ladestationen auf seiner Plattform. <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/posts\/gireve_roaming-in-europe-january-2023-activity-7018593921597407232-cfDC?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gireve<\/a> hat 254.000. Doch nur weil die Ladestationen eines Anbieters auf einer dieser Plattformen \u201everf\u00fcgbar\u201c sind, hei\u00dft das noch lange nicht, dass wir morgen einen virtuellen Vertrag unterschreiben und den Anbieter auf unsere Liste verf\u00fcgbarer Ladestationen setzen k\u00f6nnen. Viele Anbieter wenden unerschwingliche Preise auf ihre Netzwerke an, andere behindern den Prozess. Ladestationen-Protektionismus ist eine Realit\u00e4t und (m\u00f6glichst) freie Handelsabkommen m\u00fcssen unterzeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch warum sch\u00fctzen manche Ladestationsanbieter ihre Stationen so sehr? Manche sind mit ihren aktuellen Nutzerzahlen und der Nutzungsrate vollkommen zufrieden und haben kein Bed\u00fcrfnis danach, ihr Netzwerk zu \u00f6ffnen. F\u00fcr andere ist es eine Frage der Kapazit\u00e4t und der Machbarkeit. Hubjects CEO Christian Hahn war bei Montas In-Between Charges <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/4Z8sljNIu2QElSvc4PQVIt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> zu Gast und erkl\u00e4rte dort, dass viele Unternehmen ihm sagen, dass sie einfach nicht die n\u00f6tigen Entwicklerressourcen haben, um die technischen und vertraglichen Elemente f\u00fcr Roaming mit mehreren E-Mobilit\u00e4tsdienstleistern gleichzeitig zu managen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Punkte verlangsamen nat\u00fcrlich unsere Mission, das umfassendste Roaming-Angebot aufzubauen, doch sie tr\u00fcben unsere Entschlossenheit nicht. Sobald Ladestationen bei Monta hinzugef\u00fcgt wurden, ist es nur noch eine Frage der Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Wir haben Tausende von Fahrern in Skandinavien und so gut wie jede Ladestation in D\u00e4nemark ist auf unserer App verzeichnet. Hier sind Angebot und Nachfrage gut aufeinander abgestimmt. Auch auf Schweden trifft das zu, wo wir ebenfalls eine solide Abdeckung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem m\u00fcssen wir weiter eng mit unseren Partnern zusammenarbeiten und die Vorteile der Freischaltung ihrer Ladestationen f\u00fcrs Roaming bewerben. Denn welche Vorteile hat Roaming? Haupts\u00e4chlich mehr Geld, was an sich Anreiz genug sein <em>sollte<\/em>. Dieses Geld stammt aus den h\u00f6heren Nutzungsraten der Ladestationen. Die Nutzungsraten unterscheiden sich von Ladestation zu Ladestation stark und h\u00e4ngen von unterschiedlichen Faktoren wie dem Standort, der Stromversorgung und dem Zugang ab. Ladestationsanbieter k\u00f6nnen ihre Station an einem exzellenten Standort aufstellen, doch wenn sie ein unzureichendes Netzwerk haben und den Zugang auf Inhaber einer bestimmten Karte beschr\u00e4nken, dann leidet die Nutzung der Ladestation darunter. Und eine unterdurchschnittlich genutzte Ladestation ist nicht profitabel. Die \u00d6ffnung von Ladestationen f\u00fchrt au\u00dferdem zu einer besseren Erfahrung f\u00fcr E-Fahrzeugfahrer, die so Zugang zu mehr Ladestationen haben und entspannter unterwegs sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend gesagt gibt es noch einiges zu tun, um ein einheitliches E-Fahrzeug-Ladenetzwerk aufzubauen. Da eine Vereinheitlichung \u00fcber L\u00e4nder- und Anbietergrenzen hinweg n\u00f6tig ist, wird es wohl nie eine einzige E-Fahrzeug-Super-App geben&nbsp;\u2013 auch wenn das ideal w\u00e4re. Selbst Visa und Mastercard dominieren nicht <em>jedes<\/em> Land. Doch alle in der Branche k\u00f6nnen mehr Einsatz zeigen, wenn es darum geht, eine Ladeerfahrung zu bieten, die der einer simplen Kartenzahlung an der Tankstelle gleicht. Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die E-Fahrzeug-Ladebranche mag eine Entwicklung des 21. Jahrhunderts sein, doch in vielerlei Hinsicht steckt sie in den 1950er-Jahren fest. 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