Wie richte ich SEPA-Lastschrift für meine Rechnungen ein?
Dieser Artikel erklärt, was SEPA-Lastschrift (Single Euro Payments Area) ist, die zwei Arten von SEPA-Mandaten, Zahlungsverarbeitungsfristen und regionale Alternativen.
Der Single Euro Payments Area (SEPA) ist eine EU-Initiative, die auf Euro lautende Zahlungen in den Mitgliedsländern standardisiert. Sie ermöglicht es Unternehmen, Bankkonten innerhalb der SEPA-Region direkt zu belasten. SEPA-Lastschrift ist ein gängiger Standard für die Rechnungsstellung in der EU, insbesondere in Österreich, Deutschland und Frankreich.
Arten der SEPA-Lastschrift
- Einmalige SEPA-Lastschrift -- erfordert, dass der Nutzer jedes Mal alle Zahlungsdetails eingibt.
- Wiederkehrende SEPA-Lastschrift -- erfordert, dass die Daten nur einmal eingegeben werden. Der Gläubiger muss den Schuldner anschließend über den Betrag und das voraussichtliche Fälligkeitsdatum zukünftiger Zahlungen informieren.
Zahlungsabwicklung und Timing
SEPA-Lastschrift ist eine wiederverwendbare Zahlungsmethode mit verzögerter Benachrichtigung. Das bedeutet:
- Zahlungen können bis zu 14 Werktage benötigen, um Erfolg oder Misserfolg zu bestätigen.
- Im Durchschnitt dauert die Bestätigung etwa 5 Werktage.
Regionale Alternativen zur SEPA-Lastschrift
Je nach Region und Währung gelten unterschiedliche Lastschriftsysteme:
- EU (EUR) -- SEPA-Lastschrift (Core oder B2B). Die meisten Banken unterstützen Core als Standard-Clearing- und Abrechnungssystem.
- UK (GBP) -- BACS Direct Debit
- US (USD) -- ACH Direct Debit
Alle Systeme funktionieren über eine Mandatsvereinbarung – eine vertragliche Genehmigung zwischen dem Zahler und dem Unternehmen.