E-Invoicing in Belgien: Was Sie wissen müssen
Ab dem 1. Januar 2026 müssen inländische B2B-Transaktionen zwischen USt-registrierten Unternehmen mit Sitz in Belgien als elektronische Rechnungen über das Peppol-Netzwerk übermittelt werden. Dieser Artikel erläutert, was in den Anwendungsbereich fällt und wie Monta die elektronische Rechnungsstellung in Ihrem Namen abwickelt.
Was ist betroffen?
Die E-Rechnungspflicht gilt für inländische Transaktionen, bei denen sowohl Lieferant als auch Käufer USt-registrierte Unternehmen mit einer festen Niederlassung in Belgien sind und die Transaktion Waren oder Dienstleistungen betrifft, die in Belgien der USt unterliegen.
Folgende Fälle unterliegen nicht den E-Rechnungsanforderungen:
- Transaktionen mit Monta, da Monta keine feste Niederlassung in Belgien hat
- Transaktionen mit Verbrauchern (B2C)
- Transaktionen mit nicht ansässigen oder ausländischen Unternehmen
- Nicht-Verkaufstransaktionen, wie z. B. Rückerstattungen für Zuhause laden oder interne Überweisungen
Was das für dich bedeutet
Auf der Monta-Plattform kannst du von anderen Betreibern, Teams und Partnern kaufen und an diese verkaufen. Einige dieser Transaktionen können der E-Rechnungspflicht unterliegen und müssen als strukturierte E-Rechnungen über das Peppol-Netzwerk übermittelt werden.
Hinweis: Je nach deiner Konfiguration mit Monta tätigst du möglicherweise ausschließlich Transaktionen mit Monta ApS und nicht mit anderen Parteien auf der Plattform. In diesem Fall liegt keine B2B-Transaktion zwischen belgischen Unternehmen vor, und die E-Rechnungspflicht gilt nicht.
Wenn Sie Verkäufer sind
- Monta sendet automatisch E-Rechnungen in Ihrem Namen, wenn dies nach belgischem Recht erforderlich ist.
- Ihre Käufer erhalten stets USt-konforme Unterlagen.
- Die Zahlung ist bereits in Echtzeit über Ihr Monta Wallet eingegangen, sodass die E-Rechnung rein dokumentarischen Charakter hat.
Wenn Sie Käufer sind
- Monta sendet Ihnen automatisch E-Rechnungen im Namen des Verkäufers.
- Diese Rechnungen sind bereits über Ihr Monta Wallet beglichen – eine separate Zahlung ist nicht erforderlich.
So handhabt Monta die E-Rechnungsstellung
- Monta fasst alle Transaktionen pro Verkäufer-Käufer-Paar monatlich zusammen und stellt eine E-Rechnung über Peppol aus.
- Einzelne Belege werden weiterhin in Echtzeit für Transparenz und Abstimmung erstellt, können jedoch für betroffene Transaktionen nicht mehr als gültige USt-Dokumentation dienen.
- Das USt-gültige Dokument für die belgische Compliance ist die strukturierte E-Rechnung, die über Peppol übermittelt wird.
Zur Zustellung und zum Empfang von E-Rechnungen über das Peppol-Netzwerk arbeitet Monta mit einem zertifizierten Peppol Access Point-Anbieter zusammen.
Anforderungen zur Kontoeinrichtung
Um E-Rechnungen senden und empfangen zu können, stelle sicher, dass alle deine Unternehmenskennungen in Monta Hub aktuell sind. Füge alle für dein Unternehmen relevanten Kennungen unter Kontoeinstellungen hinzu – z. B. deine belgische USt-IdNr., Unternehmensnummer oder GLN-Nummer.
Monta verwendet diese Kennungen für E-Rechnungen, die sowohl in deinem Namen als auch an dich gesendet werden. Durch die Angabe aller relevanten Kennungen wird sichergestellt, dass Rechnungen korrekt über Peppol weitergeleitet werden. Fehlt eine gültige Kennung, kann dies zu Fehlern bei der Rechnungsübermittlung führen.